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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Fragen vor der CT- oder MRT-Untersuchung

Sie können die Standorte des Kernspinzentrum in Hamburg
zwischen 7 und 21 Uhr (Freitag bis 18 Uhr) telefonisch erreichen oder, falls Sie Privatpatient oder
Selbstzahler sind, die Online-Terminvergabe auf der Webseite des gewünschten
Kernspinzentrums nutzen.

Die Telefonnummern unserer Standorte mit MRT und CT in Hamburg:

Kernspinzentrum Europa Passage
(040) 30 20 80 00 – Privatpatienten (040) 30 20 80 80

Kernspinzentrum Eppendorf:
(040) 48 00 43 43 – Privatpatienten (040) 30 20 80 40

Kernspinzentrum am UKE:
(040) 30 208 200 – Privatpatienten (040) 30 208 208

Kernspinzentrum Hamburg-Süd:
(040) 77 04 29 – Privatpatienten (040) 30 20 80 60

Kernspinzentrum Hamburg-Nordwest:
(040) 57 19 55 0 – Privatpatienten (040) 30 20 80 20

 

Unser Standort für Nuklearmedizin:

Nuklearmedizin Hamburg Eppendorfer Baum:
(040) 480 66 30 – Privatpatienten (040) 480 66 363

Wir planen alle Untersuchungen an den jeweiligen Geräten im Voraus. Ohne Termin kann daher
leider keine Untersuchung stattfinden. Es ist allerdings gut möglich, dass ein kurzfristiger Termin
am gleichen Tag z.B. durch Absagen von Untersuchungen frei wird. Rufen Sie an!

  • Überweisungsschein (wenn Sie gesetzlich versichert sind)
  • Versichertenkarte
  • Laborwerte (Kreatinin und TSH) für CT-Untersuchungen mit Kontrastmittel
  • Voruntersuchungen der gleichen Region (am besten auf CD / DVD). Bildmaterial ist
    wichtiger als schriftliche Befunde.

Bitte informieren Sie uns schnellstmöglich telefonisch, falls Sie sich verspäten oder den Termin
absagen möchten. Bei Problemen, unsere Praxis zu finden, rufen Sie uns gerne an, damit unsere
Anmeldung Ihnen bei der Ortsfindung weiterhelfen kann.

Da wir Ihren Termin stets im Voraus fest bei uns für eine bestimmte Zeit einplanen, ist es
ungünstig, wenn ein gebuchter Termin nicht abgesagt wird, da auch viele weitere Patienten
dringend Termine benötigen.

Nachdem Sie unsere Praxisräume betreten haben, melden Sie sich bitte am Empfang. Dort werden Ihre Unterlagen entgegengenommen und sie erhalten folgende Dokumente zum Ausfüllen:

  • eine Patientenaufklärung mit Hinweisen zur geplanten Untersuchung
  • eine Erklärung zur Befreiung von der ärztlichen Schweigepflicht gegenüber Ihren behandelnden Ärzten (damit unser Befundbericht Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zugesendet werden kann)
  • eine Einverständniserklärung zur Abrechnung über die PVS (nur für Privatversicherte und Selbstzahler)

Nein, für die üblichen CT und MRT-Untersuchungen müssen Sie nicht nüchtern sein.


Falls dies für spezielle Untersuchungen notwendig sein sollte, wird das vorher mit Ihnen besprochen. Zum Beispiel sollten Sie vor einer geplanten Stress-Herz-MRT (Stress Kardio-MRT) keinen Kaffee oder Tee trinken bzw. andere koffeinhaltige Lebensmittel konsumieren.

Sie sollten Ihre übliche Medikation auch am Tag der Untersuchung nehmen.  

Falls Sie Diabetiker mit höhergradig eingeschränkter Nierenfunktion sind (eGFR<30ml/min) und  mit Metformin therapiert werden, sollte dies für 48 Stunden nach der CT-Kontrastmittelgabe  nicht mehr eingenommen werden. Vor der erneuten Einnahme sollte die Nierenfunktion  überprüft werden. Besprechen Sie das bitte vor der Untersuchung mit Ihrem behandelnden  Hausarzt oder Internisten. 

Falls Sie Metformin einnehmen und eine normale oder eine leichtgradig bis mittelgradig  eingeschränkte Nierenfunktion haben (eGFR >30ml/min), könne Sie die reguläre Einnahme wie  gewohnt fortführen. 


CT (Computertomographie) und MRT (Magnetresonanztomographie) sind zwei unterschiedliche bildgebende Verfahren, die jeweils ihre eigenen Stärken, Schwächen und Anwendungen haben.


Die CT basiert auf einer kreisförmigen Messung der Abschwächung von Röntgenstrahlen durch den Körper. Hieraus berechnet ein Computer detaillierte Querschnittsbilder. Die CT ist besonders gut geeignet zur Darstellung knöcherner Strukturen, der Lunge sowie auch des Bauchraumes. Bei einer CT-Untersuchung werden Röntgenstrahlen eingesetzt und es werden ggfs. jodhaltige Kontrastmittel verwendet.


Eine CT kann nur nach Prüfung der medizinischen und rechtfertigenden Indikation stattfinden. Das heißt der medizinische Nutzen der Untersuchung muss den Nachteil der Strahlenbelastung überwiegen. In unserer Praxis achten wir besonders darauf, mit Hilfe modernster Geräte die Untersuchungen mit sehr niedriger Strahlenexposition durchzuführen.


Die MRT nutzt starke Magnetfelder und Radiowellen, um Bewegung von Wasserstoffatomen im Gewebe zu erzeugen und zu messen. Hieraus kann ein Computer detaillierte Querschnittsbilder erstellen. Die MRT bietet eine äußerst genaue Weichgewebsdarstellung und eignet sich daher besonders gut zur Untersuchung des Gehirns, des Rückenmarks sowie von Muskeln, Bändern und Gelenken. Auch die Bauchorgane und die Halsweichteile werden bei bestimmten Fragestellungen mit der MRT sehr gut darstellt. Eine MRT-Untersuchung funktioniert ohne Strahlenbelastung. Je nach Fragestellung werden Gadolinium-haltige Kontrastmittel verabreicht.


Eine MRT kann auch ohne dringende Indikation, z.B. zur Vorsorge großzügig eingesetzt werden. Allerdings können aufgrund des starken Magnetfeldes Patienten mit implantierten Geräten, wie Herzschrittmachern oder metallischen Fremdkörpern z.B. Granatsplittern eventuell nicht untersucht werden.


Insgesamt haben CT und MRT unterschiedliche Anwendungen und werden je nach den spezifischen diagnostischen Anforderungen ausgewählt.

Eine MRT-Untersuchung dauert üblicherweise 10-15 Minuten. Manche Untersuchungen, vor  allem wenn mehrere Bereiche kombiniert untersucht werden können auch bis etwa 30 Minuten  dauern. Sehr umfangreiche Untersuchungen, z.B. eine Ganzkörper-MRT können bis etwa 60  Minuten dauern. 

Eine CT-Untersuchung ist üblicherweise in unter 5 Minuten abgeschlossen. Falls eine  Untersuchung der Harnwege stattfindet, kann es sein, dass nach einer Wartezeit von einigen  Minuten ein erneuter Untersuchungsscan stattfindet. Dann ist die Gesamtdauer entsprechend  höher. 

 

Nein, eine MRT-Untersuchung verursacht keine Strahlenexposition und nur eine geringe  Erwärmung des Körpers. Gesundheitsschäden durch eine MRT entstehen bei ordnungsgemäßer  Anwendung nicht. Sie können MRT-Untersuchungen bei Bedarf auch problemlos kurzfristig  wiederholen. 

Falls Sie aber zum Beispiel metallische Fremdkörper wie z.B. Granatsplitter im Körper haben,  könnten Schäden durch eine Wechselwirkung mit dem Material entstehen. 

Die Angabe 1,5 oder 3 Tesla bezieht sich auf die Feldstärke des Magneten.  

1,5 Tesla ist der Standard in der medizinischen Bildgebung und ist am ausgewogensten  bezüglich der Bildqualität, der Untersuchungszeit und der Erwärmung durch die Untersuchung.  

Ein 3 Tesla MRT kann aufgrund der höheren Feldstärke in speziellen Untersuchungen eine  bessere Abbildungsqualität erreichen, führt aber zu einer stärkeren Erwärmung und ist anfälliger  für Bildstörungen (Artefakte).  

Wir werden je nach Fragestellung und Untersuchungsregion das geeignetste Gerät für Ihre  Untersuchung auswählen. 

Da bei einer CT-Untersuchung Röntgenstrahlen eingesetzt werden, muss eine medizinische Indikation zur Untersuchung gegeben sein. Der Nutzen der Untersuchung muss den potenziellen Gesundheitsschaden durch die Röntgenexposition überwiegen. Das wird vor Ihrer Untersuchung von den Radiologinnen oder Radiologen im Kernspinzentrum Hamburg geprüft.

Eine Ganzkörper-MRT ist eine Übersichtsuntersuchung mit dem Ziel einen Überblick über  potentiell krankhafte Veränderungen zur Vorsorge zu erhalten. Der Bereich von Kopf bis Becken,  manchmal auch einschließlich der Beine wird mit wenigen Sequenzen darstellt.

Die Untersuchung ist nicht geeignet, spezielle Fragen zu einzelnen Organen zu beantworten. 

Bei lokalisierten Beschwerden sollte der entsprechende Bereich gezielt untersucht werden. Zum  Beispiel würde eine MRT des Kopfes oder eine MRT des Abdomens (Bauchraum) den Untersuchungsbereich mit höherer Auflösung und spezialisierten Sequenzen darstellten. 

Gelenke können in der Ganzkörper-MRT, auch wenn sie im abgebildeten Bereich liegen, nicht  hinreichend beurteilt werden. In einer Ganzkörper-MRT wäre z.B. ein Schultergelenk oder  Kniegelenk zwar sichtbar, würde aber nur einen winzigen Anteil des Gesamtbildes mit  entsprechend wenigen Bildpunkten bzw. geringer Auflösung einnehmen. Bei einer gezielten MRT  wird das entsprechende Gelenk einzeln und in sehr hoher Auflösung darstellt, sodass sich auch  Feinheiten wie der Knorpelbelag oder Menisci beurteilen lassen. 

Dennoch kann eine Ganzkörper-MRT zur Gesundheitsvorsorge oder bei unspezifischen  allgemeinen Beschwerden sehr sinnvoll sein. Verdächtige Befunde die sich in der Ganzkörper MRT ergeben können dann, falls notwendig, anschließend mit einer gezielten MRT des Bereichs  genauer abgeklärt werden. 

Eine Ganzköper-MRT wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wenn Sie  als Privatpatient oder Selbstzahler Interesse an einer Ganzkörper-Vorsorgeuntersuchung haben,  rufen Sie uns gerne an. 

In den meisten Fällen wird Ihre Untersuchung etwa 5 – 15 Minuten nach dem vereinbarten  Termin beginnen. Es kann passieren, dass sich die Wartezeit verlängert, falls vorherige  Untersuchungen zu Verzögerungen geführt haben. Manchmal führen auch technische Probleme  mit den MRT-Geräten zu Verzögerungen. Sie können vor Ort gerne nachfragen, mit welcher  Wartezeit zu in Ihrem Fall zu rechnen ist. Bei ungewöhnlichen Verzögerungen werden Sie  selbstverständlich von den Kollegen vor Ort informiert. 

Die Praxisräume sind an allen unseren MRT-Standorten in Hamburg mit dem Aufzug erreichbar.  Bei MRT-Untersuchungen können Sie aber den Rollstuhl nicht bis zum Untersuchungsgerät  bringen. Sie müssten die Strecke zwischen der Tür zum Untersuchungsraum und dem  Untersuchungstisch zu Fuß zurücklegen (wenige Meter). Falls das nicht ohne größere  Hilfestellung möglich ist, müssten Sie das bitte bei der Terminvergabe besprechen, damit wir  Ihnen helfen können. 

Sie können gerne eine Begleitung zum MRT oder CT-Termin mitbringen. Falls eine emotionale  Unterstützung während einer MRT-Untersuchung gewünscht ist, kann Ihre Begleitung eventuell  auch mit in den Untersuchungsraum. Das setzt voraus, dass bei der Begleitperson keine  magnetischen Implantate, Herzschrittmacher oder ähnliches vorhanden sind.

Ein CT (Computertomographie) sollte während einer Schwangerschaft nicht durchgeführt  werden, da eine Röntgenexposition des ungeborenen Kindes unbedingt zu vermeiden ist. Eine  Ausnahme wäre hier z.B. eine lebensbedrohliche Verletzung, wobei dann aber die Untersuchung  üblicherweise in einem Krankenhaus erfolgen würde. 

Eine MRT (Magnetresonanztomographie) kann in der Schwangerschaft durchgeführt werden und  es ist keine schädigende Wirkung bekannt. Allerdings gibt es keine verlässlichen Studien zu den  Auswirkungen des MRT auf das ungeborene Kind in der sehr frühen Schwangerschaftsphase. Daher wird zur Sicherheit im ersten Drittel der Schwangerschaft (erstes Trimenon) keine MRT Untersuchung durchgeführt. Außer in seltenen Notfällen wird der Untersuchungstermin auf den  Beginn des zweiten Trimenons (ab. 12 Schwangerschaftswoche) gelegt. 

Kontrastmittel werden während einer Schwangerschaft nicht gegeben um einen  Kontrastmittelübertritt über die Plazenta in das ungeborene Kind zu vermeiden. 

 

Sowohl eine CT- als auch MRT-Kontrastmittelgabe ist grundsätzlich während des Stillens  möglich. Der Übertritt in die Muttermilch ist minimal und es sind bislang keine Schäden für  Säuglinge bekannt. Allerdings gilt hier wir auch sonst bei der Kontrastmittelgabe, dass der  Mehrwert vorher geprüft werden muss. Sollten Sie Unsicherheiten haben könnten Sie die  Muttermilch auch 24 Stunden nach der Untersuchung verwerfen.

Gelenkprothesen und operierte Wirbelsäulen sind in fast allen Fällen unproblematisch und Sie  können im MRT untersucht werden. 

Falls Sie zur einer speziellen Prothese Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Vor der  Untersuchung wird geklärt, ob die Untersuchung möglich ist. 

Die meisten künstlichen Herzklappen und Stents sind unproblematisch. Sie können sehr  wahrscheinlich im MRT untersucht werden. Falls Sie einen Implantatausweis oder andere  Dokumente zu Ihrer Herzklappe oder Prothese besitzen, bringen Sie diese bitte zur  Untersuchung mit. 

Falls sie die Herzklappe oder den Stent ganz neu implantiert haben, kann es sein, dass der  Hersteller einen Zeitraum von einigen Wochen vorgibt, in dem keine MRT stattfinden darf. 

CT-Untersuchungen sind problemlos möglich.

In den meisten Fällen ist eine MRT nach Tumoroperationen am Gehirn oder der Versorgung von  intrakraniellen Aneurysmata ohne Probleme möglich. 

Es gibt hier seltene Ausnahmen, z.B. bei Verwendung von in Europa unüblichen Materialien. Bei  einem älteren Ventrikel-Shunt mit Ventilmechanismus kann es notwendig werden, dass das  Ventil nach der Untersuchung neurochirurgisch überprüft und gegebenenfalls neu eingestellt  wird. Falls Sie einen Implantatausweis oder andere Dokumente zu Ihrem Implantat besitzen,  bringen Sie diese bitte zur Untersuchung mit. 

CT-Untersuchungen sind problemlos möglich. 

Eine MRT-Untersuchung mit einem Herzschrittmacher oder implantieren Defibrillator (ICD) ist  üblicherweise nur bei „MR-tauglichen / MR-conditional“ Herzschrittmachern oder ICD nach  sorgfältiger Vorbereitung und Umstellung in einen speziellen „MR-Sicherheitsmodus“ durch  einen Kardiologen möglich. Aufgrund des zusätzlichen zeitlichen und organisatorischen  Aufwandes ist bei uns eine MRT-Untersuchung mit einem MR-tauglichen Herzschrittmacher/ICD  nur bei Privatpatienten und Selbstzahlern im Kernspinzentrum am UKE über eine Kooperation  mit einem Kardiologen möglich. Dazu sollten Sie uns zunächst bei der Terminvergabe  telefonisch und per E-Mail über den genauen Hersteller und Markennamen des  Herzschrittmachers/ICD sowie der zugehörigen Elektroden informieren, damit wir vor der  Untersuchung die MR-Tauglichkeit des Herzschrittmachers/ICD überprüfen und bestätigen  können. Während der MRT-Untersuchung erfolgt zu Ihrer Sicherheit eine kontinuierliche  Überwachung der Sauerstoffsättigung und ggf. EKG-Kontrolle. 

CT-Untersuchungen mit einem Herzschrittmacher oder implantieren Defibrillator sind  problemlos möglich. 

 

Eine feste Zahnspange führt insbesondere bei MRT-Untersuchungen der Kopf- und Halsregion zu  erheblichen Bildstörungen mit eingeschränkter Beurteilbarkeit der Untersuchung. Dennoch  kann die Untersuchung in der Regel durchgeführt werden. 

Ja, eine CT- oder MRT-Untersuchung sind problemlos möglich. Je nach untersuchtem  Körperbereich kann es zu geringen Einschränkungen der Bildqualität kommen. 

Eine seltene Ausnahme ist ein magnetisch fixierter Zahnersatz. Hier kann es in der MRT zu einer  Entmagnetisierung kommen, sodass der Zahnersatz danach nicht mehr gut genug hält. Falls Sie  einen magnetisch fixierten Zahnersatz haben, sprechen Sie das bitte bei uns an.

Eine MRT-Untersuchung ist nur möglich, wenn metallische / magnetische Materialen oder  Implantate im Körper durch das Magnetfeld nicht verschoben, nicht zu stark erwärmt und nicht  beschädigt werden.  

Ob in Ihrem Fall eine Untersuchung möglich ist, muss einzeln geprüft werden. Bitte besprechen  Sie das bei der Terminvergabe und bringen Sie – falls ein Termin angeboten werden kann – alle  vorhandene Dokumentation, wie z.B. den Implantatausweis, mit. 

Eine Untersuchung kann eventuell unter Berücksichtigung der Vorgaben des Herstellers  durchgeführt werden. Es kann aber in seltenen Fällen vorkommen, dass auch wenn der  Hersteller die MRT-tauglichkeit seines Implantates bestätigt, wir dennoch nicht die geforderten  Untersuchungsbedingungen sicher gewährleisten können. Eine Untersuchung im MRT kann  dann bei uns nicht stattfinden. 

CT-Untersuchungen sind problemlos möglich. 

Metallische Fremdkörper wie z.B. Granatsplitter oder Projektile werden sich durch die MRT  erwärmen und es wird eine magnetische Kraft einwirken, die eventuell zu einer Verlagerung des  Fremdkörpers führt.  

Da hierdurch Organe, Nerven oder Blutgefäße verletzt werden könnten, kann eine Untersuchung  meist nicht durchgeführt werden. Auch kann die Erwärmung zu Schmerzen oder lokalen  Verbrennungen führen. Insgesamt ist eine MRT-Untersuchung bei metallischen Fremdkörpern  nur in seltenen Ausnahmefällen möglich. 

Als Alternative zu einer MRT-Untersuchung sollte in solchen Fällen eine Computertomographie  (CT) erwogen werden, um Ihre größtmögliche Sicherheit zu garantieren. 

Eine MRT (Magnetresonanztomographie) ist in der Regel auch mit Tätowierungen möglich. In  seltenen Fällen kann es je nach Art der verwendeten Farbstoffe und der Größe der Tätowierung  zu einer schmerzhaften Erwärmung oder auch Verbrennung kommen. Die Zusammensetzung  von Tattoo-Farbstoffen unterscheidet sich international. Farbstoffe mit MRT untauglichen  Eisenpartikeln werden zumindest in Deutschland üblicherweise nicht verwendet. Im Falle einer  schmerzhaften Erwärmung sollten Sie die Klingel benutzen. Die MRT würde dann abgebrochen  werden. 

Vor einer MRT-Untersuchung sollte möglichst der gesamte metallische Schmuck entfernt  werden. Metallische Piercings können durch das Magnetfeld bewegt und erwärmt werden.  Außerdem führen die Piercings zu einer teilweise erheblichen Einschränkung der Bildqualität.  Falls sich ein Piercing nicht entfernen lässt, sprechen Sie das bitte vor der Untersuchung an.  Piercings aus Kunststoff oder anderen nicht magnetischen Materialen können belassen werden  und stellen kein Problem dar.

Eine CT-Untersuchung kann stets problemlos durchgeführt werden. Es sollten allerdings die  Piercings im untersuchten Körperabschnitt möglichst vorher entfernt werden, um die  Bildqualität nicht zu beeinträchtigen.

Fragen zum Ablauf der Untersuchung

Nein, Sie können während der MRT-Untersuchung leichte Kleidung tragen. Wichtig ist, dass
keine metallischen Teile wie z.B. Reißverschlüsse oder BH-Clips vorhanden sind. Gut geeignet
sind Sporthosen und ein T-Shirt. Auch ein Sport-BH ohne Verschluss kann getragen werden.

Bei einer CT-Untersuchung muss lediglich der untersuchte Körperbereich frei von metallischem
Material sein. Hier reicht es zum Beispiel die Hose mit Reißverschluss auf dem
Untersuchungstisch zu öffnen und ein wenig nach unten zu ziehen.

Der untersuchte Körperbereich muss möglichst zentral im MRT-Gerät liegen. Das bedeutet, dass
für eine Untersuchung des Kopfes oder der Halswirbelsäule der Kopf im Gerät liegen muss. Sie
können aber einen Spiegel bekommen, mit dem Sie durch die Röhre nach draußen schauen
können.

Bei Untersuchungen der Arme und Beine, des Beckens und auch des Bauchraumes kann Ihr
Kopf außerhalb des Gerätes liegen. Bei Untersuchungen der Schultern und des Brustbereiches
liegt ihr Kopf am Rand der Röhre.

An allen Standorten bieten wir moderne Siemens Geräte im „Open Bore Design“. Das heißt die
Röhe ist kürzer (etwa 1,5m) als bei herkömmlichen MRT-Geräten und der Durchmesser ist größer
(70 cm). Damit ist in den meisten Fällen ein bequemes Liegen im Gerät möglich.

Ihnen wird eine Klingel gegeben, mit der Sie jederzeit die Untersuchung unterbrechen können
und es ist auch eine Kommunikation während der Untersuchung möglich.

Ein MRT-Gerät macht technisch bedingt während der Messungen laute Geräusche. Die  verschiedenen MRT-Sequenzen hören sich dabei auch unterschiedlich an. Sie werden eine  unterschiedlich ausgeprägte Vibration bei den Messungen spüren. 

Zum Schutz des Gehörs sollten Sie während der Untersuchungen einen Schallschutz tragen.  Dieser wird Ihnen vor der Untersuchung angelegt. 

Eine CT-Untersuchung ist nicht besonders laut. 

Sie werden sich in einer eigenen Umkleidekabine für die Untersuchung vorbereiten. Dort können  Sie die Tür zum Wartebereich abschließen. Niemand hat unberechtigten Zugang zu Ihrer Kabine,  während Sie untersucht werden.

Bei vielen Untersuchungen ist eine Kontrastmittelgabe sinnvoll, damit die Bildinhalte genauer  beurteilt werden können. 

Nur wenn eine Kontrastmittelgabe für Ihre Untersuchung und Fragestellung sinnvoll ist, wird  diese stattfinden. Sie werden dann vor der Untersuchung darüber informiert. 

Selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit eine Kontrastmittelgabe abzulehnen. Es kann  jedoch bei einigen Untersuchungen dazu führen, dass die Bildinterpretation unvollständig bleibt  oder die Fragen des überweisenden Arztes nicht beantwortet werden können. 

Insbesondere bei der Feststellung von Tumoren und Entzündungen ist eine Kontrastmittelgabe  in der Regel notwendig. Auch im Falle bereits stattgehabter operativer Eingriffe im  Untersuchungsgebiet ist eine Kontrastmittelgabe häufig sinnvoll. 

Kontrastmittel haben sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt.  Unverträglichkeitsreaktionen sind sehr selten geworden.  

Falls Sie in der Vergangenheit allergische Reaktionen auf eine Kontrastmittelgabe gezeigt haben,  teilen Sie uns das bitte unbedingt mit. 

Das intravenös (über eine Vene, meist am Arm) verabreichte Kontrastmittel zirkuliert kurze Zeit in  der Blutbahn um Organstrukturen und Blutgefäße in der CT-oder MRT-Bildgebung  hervorzuheben. Dann wird das Kontrastmittel rasch mit dem Urin ausgeschieden. Bei einer  normalen Nierenfunktion ist bereits nach einer Stunde etwa die Hälfte des Kontrastmittels  ausgeschieden, nach 4 Stunden etwa 75%.  

Vor der Gabe eines CT-Kontrastmittels sollte sichergestellt werden, dass die Urinproduktion der  Nieren funktioniert. Die kann sehr einfach über die Blutwerte „Kreatinin“ bzw. „GFR“ erfolgen. 

Bei den von uns verwendeten MRT-Kontrastmitteln ist eine leicht bis mittelgradig eingeschränkte Nierenfunktion nicht problematisch. Hier gab in der Vergangenheit bei älteren Kontrastmitteln Ablagerungen des Kontraststoffs Gadolinium im Gewebe, ohne jedoch Symptome zu  verursachen. Wir verwenden ausschließlich moderne makrozyklische-MR-Kontrastmittel, diese verursachen die Ablagerungen auch bei eingeschränkter Nierenfunktion nicht mehr. Falls Ihre  Nierenfunktion hochgradig gestört ist (eGFR <30ml/min) und Sie zum Beispiel eine regelmäßige  Hämodialyse benötigen, sollten Sie die MRT-Untersuchung aber möglichst kurz vor der  geplanten Dialyse durchführen lassen. 

Da CT-Kontrastmittel Jod enthalten, sollte vor der Gabe ausgeschlossen werden, dass eine  Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) vorliegt. Dies geschieht über den Laborwert TSH.  Sollte der TSH-Wert zu niedrig sein, kann die Untersuchung eventuell nur nach vorheriger und  anschießender Einnahme eines Medikaments (Natriumperchlorat), welches die Jodaufnahme  der Schilddrüse reduziert, erfolgen. Je nach Ausprägung der Hyperthyreose kann auch eine  zusätzliche Gabe des Medikaments Carbimazol notwendig werden. 

Es kann zu allergieähnlichen Reaktionen auf eine Gabe von CT- oder MRT-Kontrastmitteln  kommen. Dies ist zum Glück selten der Fall (ca. 0,2-0,7% für iodhaltige Kontrastmittel im CT und  0,0034-0,013% für Gadolinium-haltige Kontrastmittel im MRT) und dann meist schwach  ausgeprägt. Zu den häufigsten Symptomen zählen zum Beispiel ein Juckreiz, Rötung oder lokaler 

Ausschlag, die meistens innerhalb von 1 Stunde nach Kontrastmittelgabe auftreten und von  alleine wieder verschwinden. Falls Sie eine stärkere Reaktion zeigen, wie zum Beispiel ein  Engegefühl im Hals oder Atemnot, werden sie vor Ort betreut und mit antiallergischen  Medikamenten behandelt. 

Wenn Sie zu Allergien neigen und insbesondere, wenn Sie zuvor schon einmal auf eine  Kontrastmittelgabe allergisch reagiert haben, sollten Sie uns das unbedingt vor der  Untersuchung mitteilen.

Ja, Sie können CT- und MRT-Kontrastmittel bekommen, falls dies für Ihre Untersuchung  notwendig ist.  

Vor der Gabe von MRT-Kontrastmitteln solle der Termin so abgestimmt werden, dass Ihre  Hämodialyse möglichst zeitnah nach der Untersuchung erfolgt. 

Ja, eine Kontrastmittelgabe in der Stillzeit ist kein Problem. Es treten nur sehr geringe Mengen des  Kontrastmittels in die Muttermilch über und das Kontrastmittel wird vom Säugling nicht über den  Darm aufgenommen. Falls es Ihnen lieber ist, können Sie die Milch aber z.B. auch bis 24  Stunden nach der Untersuchung abpumpen und verwerfen. 

Unsere MRT-Geräte in Hamburg haben überwiegend einen großen Durchmesser der Röhre und  werden daher von Siemens auch als „Open-Bore Design“ offene MRT bezeichnet. Der kurze  Aufenthalt im Gerät ist häufig viel weniger unangenehm, als man sich das zu Hause vorstellt.  Daher können die meisten Untersuchungen auch bei Patienten mit „Platzangst“ ohne  Beruhigungsmittel durchgeführt werden. Falls Sie sich aber dennoch zu unwohl fühlen und die  Untersuchung nicht möglich ist, können wir Ihnen in der Regel ein Beruhigungsmittel  (Dormicum/Midazolam) geben. Dann sollten Sie unbedingt in Begleitung erscheinen und  danach nicht selbst mit dem Auto fahren. Falls Sie Medikamente einnehmen, die dämpfend auf  das zentrale Nervensystem wirken (z.B. andere Beruhigungsmittel, Neuroleptika,  Antidepressiva), informieren Sie uns bitte darüber vor der Verabreichung des Beruhigungsmittels  im MRT um Wechselwirkungen oder unerwünschte Nebenwirkungen mehrerer Medikamente zu  vermeiden.

Nach der Untersuchung

Sie erhalten einen Zugangscode, um Ihre Bilddaten online einsehen zu können
(https://bilder.kernspinzentrum.de).

Außerdem wird Ihnen nach der Untersuchung ein Datenträger ausgehändigt, auf dem Sie ihre
Untersuchung finden. Nehmen Sie diesen bitte mit zu Ihrem überweisenden Arzt.

In manchen Fällen wird auch ein Bildausdruck angefertigt und Ihnen mitgegeben. Dies hängt von
den Wünschen der überweisenden Kollegen und der Art der Untersuchung ab.

Ein Befundbericht zu Ihrer Untersuchung wird von den Radiologen erstellt. Dieser kann dann
auch über das Web-Portal abgerufen werden und wird als gesicherter E-Arztbrief oder per Fax an
Ihren überweisenden Arzt geschickt – sofern Sie in der Datenschutzerklärung zugestimmt
haben.

Nach einer CT- oder MRT-Untersuchung – auch mit Kontrastmittel – können Sie wie gewohnt Auto  fahren. 

Wenn Sie für die Untersuchung ein Beruhigungsmittel benötigt haben, sollten Sie 12 Stunden  danach kein Auto fahren. 

Wenn Sie für die Untersuchung, wie z.B. Prostata-MRT ein Medikament zur Beruhigung der Darmaktivität (Buscopan) bekommen haben, sollten Sie ebenfalls für einige Stunden nicht  selbst Auto fahren oder Maschinen bedienen, da die Sehschärfe durch das Medikament  beeinträchtigt werden kann. 

Falls Sie bei uns eine PRT (Periradikuläre Therapie, Schmerztherapie an der Wirbelsäule)  bekommen haben, sollten Sie nicht selbst Auto fahren und falls möglich auch in Begleitung zum  Termin kommen. Es kann vorkommen, dass das Bein oder der Arm auf der behandelten Seite für  einige Stunden eine Kraftminderung aufweisen.

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